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	<title>Webzeitung &#187; Allgemeines</title>
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	<description>DRK KV Potsdam/Zauch-Belzig e.V.</description>
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		<title>Streumunition &#8211; unberechenbare Gefahr</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 06:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kunze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Bauern auf dem Feld, Frauen beim Wasserholen oder spielende Kinder: Sch&#228;tzungsweise 400 Millionen Menschen sind von der t&#246;dlichen Gefahr der Streumunition bedroht. Am 1. August tritt das internationale &#220;bereinkommen zum Verbot von Streumunition in Kraft. F&#252;r das Rote Kreuz sind die unberechenbare Waffe und ihre Folgen l&#228;ngst ein Thema. Das macht Streubomben so gef&#228;hrlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_4564.jpg"><img src="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_4564-130x100.jpg" alt="" title="bild_4" width="130" height="100" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8695" style="padding-right: 5px" /></a></p>
<p>Ob Bauern auf dem Feld, Frauen beim Wasserholen oder spielende Kinder: Sch&#228;tzungsweise 400 Millionen Menschen sind von der t&#246;dlichen Gefahr der Streumunition bedroht. Am 1. August tritt das internationale &#220;bereinkommen zum Verbot von Streumunition in Kraft. F&#252;r das Rote Kreuz sind die unberechenbare Waffe und ihre Folgen l&#228;ngst ein Thema. </p>
<p>Das macht Streubomben so gef&#228;hrlich<br />
Eine einzige Streubombe kann mehrere Tausend Sprengs&#228;tze enthalten und so gro&#223;e Fl&#228;chen Land in ein gef&#228;hrliches Minenfeld verwandeln. T&#252;ckisch ist, dass Streumunition eine hohe Blindg&#228;ngerrate hat, das hei&#223;t viele Sprengk&#246;rper z&#252;nden beim Aufprall nicht sofort, sondern unter Umst&#228;nden erst Jahre sp&#228;ter. Kinder finden die oft grellbunten Metallh&#252;lsen im Freien und halten sie irrt&#252;mlich f&#252;r Spielzeug.</p>
<p>Die R&#228;umung der verminten Gebiete ist aufw&#228;ndig und kostspielig. Ganze Landstriche m&#252;ssen millimeterweise abgesucht werden. Das dauert manchmal Jahrzehnte. Wiederaufbau und humanit&#228;re Hilfe werden durch die unberechenbare Gefahr stark behindert und teilweise unm&#246;glich.</p>
<p>Hoffnung im Kampf gegen Streubomben<br />
Mit dem internationalen &#220;bereinkommen zum Verbot von Streumunition ist es den Vertragsstaaten zuk&#252;nftig verboten, Streumunition jeglicher Form einzusetzen, herzustellen, zu lagern oder zu verkaufen. Die Unterzeichner verpflichten sich ihre Best&#228;nde zu vernichten. Das &#220;bereinkommen enth&#228;lt zudem Bestimmungen zur Opferf&#252;rsorge, zur R&#228;umung von explosiven Streumunitionsr&#252;ckst&#228;nden sowie zur internationalen Zusammenarbeit und Unterst&#252;tzung. Es sind keine &#220;bergangsregelungen vorgesehen. 106 Staaten haben das im Dezember 2008 in Oslo besiegelte Abkommen bisher unterzeichnet, 36 Staaten haben es ratifiziert. In Deutschland ist jeglicher Umgang mit Streumunition bereits seit Juni 2009 untersagt.</p>
<p>So hilft das Rote Kreuz<br />
Prothesen, Risikoaufkl&#228;rung, Mikrokredite: Das Rote Kreuz unterst&#252;tzt Opfer von Streubomben, Landminen und Blindg&#228;ngern weltweit. So sind die internationalen Rotkreuzhelfer in Afghanistan, Albanien, Kambodscha und Eritrea sowie &#196;thiopien, Irak, Laos, Libanon, Tschetschenien, Sudan und Vietnam f&#252;r die Minenopfer im Einsatz. In Afghanistan z.B. betreibt das IKRK sechs Orthop&#228;diezentren, in denen Minenopfern Prothesen angepasst bekommen. Die oft auch psychisch traumatisierten Menschen erhalten so eine neue Perspektive. Mit gezielter Information von Kindern und Erwachsenen werden zudem schlimme Unf&#228;lle verhindert und Leben gerettet.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Freiwilligendienste in Ghana, Polen und der Ukraine</title>
		<link>http://www.drk-webzeitung.de/2010/07/30/freiwilligendienste-in-ghana-polen-und-der-ukraine/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 13:41:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kunze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Das DRK bietet Dir einzigartige Chancen, Dich im Ausland freiwillig zu engagieren, hinter Grenzen zu blicken, andere Lebensarten zu entdecken und dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Gem&#228;&#223; des Rotkreuz-Grundsatzes der Freiwilligkeit &#8211; uneigenn&#252;tzig und ohne jedes Gewinnstreben. Die langj&#228;hrige Erfahrung des DRK in der Entwicklungsarbeit und die Vorteile der weltumspannenden Vernetzung stellen sicher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_4567.jpg"><img src="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_4567-130x100.jpg" alt="" title="bild_4" width="130" height="100" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8714" style="padding-right: 5px" /></a></p>
<p>Das DRK bietet Dir einzigartige Chancen, Dich im Ausland freiwillig zu engagieren, hinter Grenzen zu blicken, andere Lebensarten zu entdecken und dort zu helfen, wo Hilfe gebraucht wird. Gem&#228;&#223; des Rotkreuz-Grundsatzes der Freiwilligkeit &#8211; uneigenn&#252;tzig und ohne jedes Gewinnstreben. Die langj&#228;hrige Erfahrung des DRK in der Entwicklungsarbeit und die Vorteile der weltumspannenden Vernetzung stellen sicher, dass Du einen unverf&#228;lschten Einblick in professionelle Entwicklungshilfe erh&#228;ltst und selbst aktiv daran mitwirkst.  </p>
<p>Momentan vermittelt der DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern noch jeweils eine Einsatzstelle in Ghana, Polen und der Ukraine. </p>
<p>Im September 2010 geht es bereits los!<br />
Also sei schnell und bewirb Dich<br />
- wenn Du zwischen 18 und 28 Jahre alt bist,<br />
- gern mit Menschen zusammen arbeitest,<br />
- Interesse an fremden Kulturen hast,<br />
- deinen Horizont erweitern willst<br />
- dich f&#252;r ein Jahr sozial engagieren m&#246;chtest. </p>
<p>Du wirst genau auf Deinen Einsatz vorbereitet, bevor es dann im September ernst wird. Du wirst freie Unterkunft, Verpflegung und ein Taschengeld bekommen. Dein Freiwilligendienst kann sp&#228;ter in vielen sozialen Studieng&#228;ngen und Ausbildungen als Praktikum oder Wartezeit angerechnet werden.</p>
<p>Ansprechpartner<br />
Wenn Du Dich angesprochen f&#252;hlst, dann melde Dich hier:  </p>
<p>DRK-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.<br />
Wismarsche Stra&#223;e 298<br />
19055 Schwerin</p>
<p>Stefan Beutel, E-Mail: s.beutel@drk-mv.de<br />
Telefon: 0385 59147-59 oder 0385 59147-40 </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Haiti: Vorbereitung auf die Hurrikan-Saison</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 06:48:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kunze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Als die Mittagshitze bei 44 Grad Celsius brennt, wiegt Marjorie Charles ihre einen Monat alte Tochter Ketuna in der T&#252;r ihrer H&#252;tte in Cité Soleil, einem der &#228;rmsten Stadtteile im verw&#252;steten Port-au-Prince. Seit ihr Haus beim Erdbeben eingest&#252;rzt ist, lebt die alleinerziehende Mutter mit ihren zwei anderen T&#246;chtern auf vier Quadratmetern Wohnfl&#228;che. Ihre wenigen Habseligkeiten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_drk75.jpg"><img src="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_drk75-130x100.jpg" alt="" title="bild_drk" width="130" height="100" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8675" style="padding-right: 5px" /></a></p>
<p>Als die Mittagshitze bei 44 Grad Celsius brennt, wiegt Marjorie Charles ihre einen Monat alte Tochter Ketuna in der T&#252;r ihrer H&#252;tte in Cité Soleil, einem der &#228;rmsten Stadtteile im  verw&#252;steten Port-au-Prince. Seit ihr Haus beim Erdbeben eingest&#252;rzt ist, lebt die alleinerziehende Mutter mit ihren zwei anderen T&#246;chtern auf vier Quadratmetern Wohnfl&#228;che. </p>
<p>Ihre wenigen Habseligkeiten sind aufget&#252;rmt bis unter das Dach aus Plastikplanen, das kaum Schutz vor der sengenden Hitze und tropischen Regeng&#252;ssen bietet. &#8220;Ich wei&#223; nicht, was wir tun werden, wenn die starken Regenf&#228;lle und St&#252;rme kommen&#8221;, sagt Marjorie und blickt zum Himmel. &#8220;Die Plane l&#228;sst jetzt schon den Regen durch, der den Boden in ein Meer aus Schlamm verwandelt.&#8221; </p>
<p>&#196;ngstliche Stimmung<br />
Als Kosmetikerin verdient Marjorie mit Manik&#252;re- und Pedik&#252;re-Behandlungen f&#252;r eine Handvoll fr&#252;herer Kunden ein bisschen Geld. Sie kann ihre Familie ern&#228;hren, doch wie alle anderen im Lager ist sie besorgt, was geschehen wird, wenn die Hurrikan-Saison im September und Oktober ihren H&#246;hepunkt erreicht. Nach Expertenaussagen besteht eine 50prozentige Wahrscheinlichkeit, dass Haiti von einem Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 155 Kilometern pro Stunde getroffen wird. </p>
<p>Vergangene Hurrikane haben gro&#223;e Zerst&#246;rung angerichtet: Im Jahr 2008 hinterlie&#223;en die Hurrikane Gustav, Hanna und Ike mehr als 800.000 Menschen obdachlos und verw&#252;steten die Felder. Aber diese Saison k&#246;nnte besonders schlimm werden – speziell  f&#252;r die vom Erdbeben vertriebenen Menschen.</p>
<p>&#8220;Unsere  Arbeit wird in diesem Jahr weit gr&#246;&#223;ere Herausforderungen mit sich bringen, denn unz&#228;hlige hilflose Menschen sind den St&#252;rmen in ihren notd&#252;rftigen Siedlungen ausgesetzt&#8221;, sagt Stephen McAndrew von der Internationalen F&#246;deration der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC). </p>
<p>Besserer Schutz<br />
Die Internationale F&#246;deration der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften bereitet sich auf die Hurrikan-Saison vor, indem sie st&#228;rkeren Schutz f&#252;r die Menschen in den Lagern bietet und ihre Bem&#252;hungen im landesweiten Katastrophenschutz verst&#228;rkt. So ersetzen Hilfsteams im Juli und August die Planen von etwa 80.000 Haushalten und versorgen weitere 50.000 Familien in Not.</p>
<p>Nach einem langsamen Start wegen des Mangels an verf&#252;gbaren Fl&#228;chen, unklaren Besitzverh&#228;ltnissen und Problemen bei der Schuttbeseitigung, baut das Rote Kreuz jetzt &#220;bergangsunterk&#252;nfte – sogenannte transitional shelters. Diese tempor&#228;ren, aber soliden H&#228;user halten den Naturgewalten stand und geben den Familien Schutz, bis es m&#246;glich ist, dass sie in ihre dauerhaften H&#228;user einziehen. Das Rote Kreuz baut diese H&#228;user in Leogane, Jacmel und Port-au-Prince. </p>
<p>Das Deutsche Rote Kreuz wird solche tempor&#228;ren Unterk&#252;nfte f&#252;r zun&#228;chst 1.000 Familien in Leogane (Gemeinde L’Acul) und in enger Zusammenarbeit mit der lokalen Bev&#246;lkerung bauen. Die Baumaterialien sind bereits im Hafen von Port-au-Prince eingetroffen. Sobald diese den haitianischen Zoll passiert haben, kann unsere Architektin- und Baudelegierte mit der Konstruktion der H&#228;user beginnen. Tempor&#228;re Unterk&#252;nfte f&#252;r 2.000 weitere Familien im Bereich Leogane befinden sich derzeit in Planung. </p>
<p>Hilfsg&#252;ter<br />
Das Katastrophenvorsorge-Team des IFRC hat auch Hilfsg&#252;ter f&#252;r 25.000 Familien in zehn f&#252;r starke Winde, Erdrutsche und &#220;berschwemmungen anf&#228;llige Regionen bereitgestellt. In Barbancourt, dem wichtigsten IFRC-Lager in Port-au-Prince, schwitzen die Helfer in der bei&#223;enden Hitze beim Entladen der Hilfsg&#252;ter, die aus aller Welt ankommen.</p>
<p>Sobald die Teams in den Camps alle Risiken bewertet haben, wird das Rote Kreuz mit den Betroffenen Katastrophenmanagementpl&#228;ne erarbeiten. Dabei werden Rettungswege festgelegt, Erste-Hilfe-Schulungen, aber auch Hygiene-Kurse durchgef&#252;hrt. Je nach Bedarf binden die Rotkreuzhelfer die Menschen auch ein, um W&#228;nde zu st&#228;rken, Entw&#228;sserungskan&#228;le zu graben oder Verstopfungen zu beseitigen. </p>
<p>Im Bereich der Katastrophenvorsorge unterh&#228;lt das DRK aktuell ein Projekt in der Region Les Nippes. Schwerpunkte liegen dort auf der St&#228;rkung des lokalen Risikomanagements, etwa durch die Ausschilderung von Gefahrenzonen bei Hurrikanen, dem Aufbau und der Schulung von lokalen Einsatzgruppen und Alarmsystemen f&#252;r eine schnelle Reaktion im Katastrophenfall, sowie der St&#228;rkung des Haitianischen Roten Kreuzes im Katastrophenmanagement. Entsprechende Ma&#223;nahmen werden bis Ende Juli 2010 in f&#252;nf K&#252;stengemeinden der Region durchgef&#252;hrt (Miragoane, Petit Rivière, Anse à Veau, Petit Trou des Nippes, Insel Grand Boucan). Insgesamt profitieren ca. 140.000 Einwohner der Region von diesem Projekt. </p>
<p>Risiken minimieren<br />
&#8220;Es ist unerl&#228;sslich, dass die Menschen die Risiken verstehen und, dass sie mithelfen, sie zu reduzieren. Das kann den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten&#8221;, sagt Jose Antonio Borilla, Katastrophenvorsorge-Experte vom Roten Kreuz.</p>
<p>Im Camp in Cité Soleil hat das Rote Kreuz bereits mit der der dringendsten Hilfe f&#252;r die Menschen begonnen:  Anstelle der provisorischen Notunterk&#252;nfte entstehen transitional shelters. &#8220;Die H&#228;user werden auf Betonfundamenten gebaut, die mit Stahlst&#228;ben im Boden verankert sind. Sie k&#246;nnen Hurrikanen mit der Kategorie 1 standhalten&#8221;, erkl&#228;rt der IFRC-Delegierte f&#252;r Unterk&#252;nfte Pascal Panosetti.</p>
<p>Wenn der Regen und die Winde st&#228;rker werden, sind die Bau-Teams in einem Wettlauf mit der Zeit, um die Unterk&#252;nfte in den n&#228;chsten Monaten fertig zu stellen. F&#252;r Marjorie Charles und die anderen Menschen im Lager, k&#246;nnen die sch&#252;tzenden H&#228;user nicht schnell genug fertig sein. &#8220;Alles, was wir wollen, ist ein sicherer Ort f&#252;r unsere Kinder&#8221;, sagt sie. </p>
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		<item>
		<title>Nach der Loveparade in Duisburg: Weinende Eltern am Telefon</title>
		<link>http://www.drk-webzeitung.de/2010/07/29/nach-der-loveparade-in-duisburg-weinende-eltern-am-telefon/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 08:19:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kunze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Um 18.40 Uhr kam Samstag der Anruf. Detlef Wei&#223;enborn aus Vellern macht sich mit sechs weiteren DRK-Mitarbeitern auf den Weg ins Kreishaus. Die DRKler sollen nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg beim Suchdienst helfen. Wei&#223;enborn ist Leiter der Personenauskunftsstelle, die der DRK-Kreisverband im Auftrag des Kreises Warendorf &#252;bernimmt. „Wir sind vom Kreishaus aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_4565.jpg"><img src="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_4565-130x100.jpg" alt="" title="bild_4" width="130" height="100" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8704" style="padding-right: 5px" /></a></p>
<p>Um 18.40 Uhr kam Samstag der Anruf. Detlef Wei&#223;enborn aus Vellern macht sich mit sechs weiteren DRK-Mitarbeitern auf den Weg ins Kreishaus. Die DRKler sollen nach der Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg beim Suchdienst helfen. Wei&#223;enborn ist Leiter der Personenauskunftsstelle, die der DRK-Kreisverband im Auftrag des Kreises Warendorf &#252;bernimmt.</p>
<p>„Wir sind vom Kreishaus aus sofort weiter nach M&#252;nster gefahren, dort war der Suchdienst beim Institut der Feuerwehr eingerichtet.“ Gut 100 Leute waren im Einsatz, sch&#228;tzt Wei&#223;enborn. Bis 3 Uhr morgens waren die DRKler aus dem Kreis Warendorf am Telefon. Meistens riefen besorgte Eltern an, die nach ihren T&#246;chtern und S&#246;hnen fragten. „Viele haben geweint. Das war emotional schon sehr anstrengend“, schildert Wei&#223;enborn. In M&#252;nster seien insgesamt rund 2500 Anfragen eingegangen. Der Suchdienst dort sollte die zentrale Personenauskunftsstelle in Duisburg entlasten. „Aber wir hatten trotzdem immer wieder Menschen am Telefon, die seit Stunden versuchten, &#252;ber die Hotline durchzukommen.“</p>
<p>F&#252;r die DRK-Mitarbeiter aus dem Kreis Warendorf war es der erste Einsatz dieser Art. „Wir hatten aber im Vorfeld viele &#220;bungen gemacht und waren gut vorbereitet“, meint Wei&#223;enborn. „In 114 F&#228;llen konnten wir eine positive Antwort geben. Das hei&#223;t, dass die gesuchte Person vom Medizinischen Dienst in Duisburg registriert war.“ Die Eltern wussten dann zum Beispiel, in welchem Krankenhaus ihre Kinder sind. Zuvor mussten die Anrufer Namen und Geburtsdatum der gesuchten Person nennen. „In &#252;ber 90 Prozent der F&#228;lle konnten wir keine Auskunft geben. Aber wir haben den Eltern Mut gemacht und ihnen gesagt, dass ihre Kinder nicht unter den Verletzten sind. Schwierig war es, weil die Handy-Netze zusammengebrochen waren. Viele versuchten &#252;ber Handy ihre Kinder, Freunde oder Verwandte zu erreichen und bekamen keine Verbindung.“</p>
<p>VON BEATE KOPMANN, WARENDORF </p>
<p>Quelle und Bild: www.westfaelische-nachrichten.de</p>
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		<item>
		<title>Loveparade-Ungl&#252;ck</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 07:44:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jens Kunze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Loveparade 2010 ist es zu einem folgenschweren Ungl&#252;ck gekommen. Die Stadt Duisburg hat anl&#228;&#223;lich dieses Ereignisses eine Personenauskunftsstelle f&#252;r besorgte Angeh&#246;rige und Freunde, sowie Betroffene eingerichtet. Diese ist unter folgenden Telefonnummern zu erreichen: Zentrale Auskunftsstelle der Stadt Duisburg +49 (0)203 94 000 +49 (0)203 283 2000 Diese Telefonnummer ist bis auf weiteres rund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="lightbox" href="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_drk77.jpg"><img src="http://www.drk-webzeitung.de/wp-content/uploads/bild_drk77-130x100.jpg" alt="" title="bild_drk" width="130" height="100" class="alignleft size-thumbnail wp-image-8700" style="padding-right: 5px" /></a></p>
<p>Bei der Loveparade 2010 ist es zu einem folgenschweren Ungl&#252;ck gekommen. Die Stadt Duisburg hat anl&#228;&#223;lich dieses Ereignisses eine Personenauskunftsstelle f&#252;r besorgte Angeh&#246;rige und Freunde, sowie Betroffene eingerichtet. Diese ist unter folgenden Telefonnummern zu erreichen:  </p>
<p>Zentrale Auskunftsstelle der Stadt Duisburg</p>
<p>+49 (0)203 94 000 </p>
<p>+49 (0)203 283 2000 </p>
<p>Diese Telefonnummer ist bis auf weiteres rund um die Uhr erreichbar. </p>
]]></content:encoded>
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