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Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen monatlich die engagiertesten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter vor.

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Großübung LÜKEX

Während der Großübung LÜKEX 09/10, die am 27.01. und 28.01.2010 bundesweit stattfindet, wurde am ersten Tag dem Land Brandenburg eine partielle Schadenslage zugewiesen. Im Rahmen der Bewältigung dieser Lage wurde auch der Einsatz einer Personenauskunftsstelle (PASt) und einer mobilen Erfassungskomponente vorgesehen. In Absprache mit dem Innenministerium des Landes Brandenburg wurde die PASt in Luckenwalde eingerichtet. Die Erfassung der Betroffenendaten wurde der mobilen Personenauskunftsstelle (mPASt) übertragen.

Angenommen wurde, dass auf dem Bahnhof in Königs Wusterhausen ein Regional-Express zum Stehen kam, in dem sich 100 verletzte und 50 unverletzte Personen befanden, die zuvor auf einem Berliner Bahnhof Opfer eines Terroranschlags mit chemischen Substanzen wurden.

Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus transportiert. Die Unverletzten wurden vorsorglich in einer Notunterkunft untergebracht.

Die Einsatzleitung beschloss die Einrichtung einer PASt für die Bevölkerung beim DRK-Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. in Luckenwalde. Für die schnelle Erfassung der Betroffenendaten am Schadensort, bzw. im räumlich nahen Krankenhaus bzw. in der Notunterkunft kam die mPASt des DRK-Kreisverbandes Potsdam/Zauch Belzig zum Einsatz.

Die PASt Luckenwalde hatte die Aufgabe, die telefonischen Suchanfragen der „Bevölkerung“ (simuliert durch Mitarbeiter/innen des Kreisauskunftsbüros Potsdam) anzunehmen und auf dem Xenios Zentralserver abzuspeichern. Die mPASt wurde (fiktiv) am Schadensort, Bahnhof Königs Wusterhausen, bzw. an einer Notunterkunft und einem Krankenhaus tätig und erfasste 50 unverletzte und 100 verletzte Personen direkt auf dem Zentralserver. Die PASt Luckenwalde führte auf dem Zentralserver den Datenabgleich zwischen Suchanfragen und Betroffenendaten durch und löste alle eingegangenen Suchfälle. Danach erhielten die Suchantragsteller telefonisch Auskunft zum Verbleib ihrer Familienangehörigen.

Bei dieser Übung kam es außerdem darauf an, die Kommunikations- und Befehlswege zu testen. Die Übung des DRK-Personenauskunftswesens im Rahmen von Lükex 09/10 verlief sehr erfolgreich und stellte die hohe Leistungsfähigkeit der beteiligten Strukturen unter Beweis. Die Datenerfassung, der Datenabgleich und die Auskunftserteilung wurden professionell in einem kurzen Zeitraum bewältigt.

Allen beteiligten Kameradinnen und Kameraden sei hier an dieser Stelle noch einmal herzlichst für die sehr gute Arbeit und das vorbildliche Engagement gedankt.

Uwe Liebich

Auf dem Bild: In der mobilen Personenauskunftsstelle (mPASt) vom DRK KV Potsdam/Zauch-Belzig e.V. – KAB Potsdam-Mittelmark I – von links: Karin Hennig, Doreen Wust und Rita Ihms.

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