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Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen monatlich die engagiertesten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter vor.

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ERSTE HILFE in bester Lage

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MAZ – Das Deutsche Rote Kreuz eröffnete gestern sein fünftes Regionalzentrum im Kreisverband Potsdam/ Zauch-Belzig. Die neue Einrichtung befindet sich in Werder Am Markt 4. „Die beste Lage, die wir zu bieten haben, direkt durch den Citybus angebunden“, sagte Bürgermeister Werner Große (CDU). Neben der zentralen Lage war die Nähe zum Pflegeteam „An der Havel“ in der Bernhard-Kellermann-Straße 17 ein wichtiges Argument bei der Standortwahl, berichtete der Leiter des Werderaner Regionalzentrums Frank Huber. Außerdem bieten die Räumlichkeiten die Möglichkeit, Sozial- und Pflegeberatung sowie Seminare ungestört voneinander zu betreiben, sagte die Sozialberaterin Christina Kaminski. Soziale und pflegerische Beratung erhält man von Montag bis Donnerstag in der Zeit von neun bis 15 Uhr.

Das Haus steht unter Denkmalschutz, was zwar nicht für die innere, doch aber für die äußere Gestaltung problematisch war. So fehlt es noch an einem rollstuhlgerechten Zugang. Bei entsprechender Finanzierung soll dieser möglicherweise von der Hofseite installiert werden, so Frank Huber.

Eine der zentralen Aufgaben des Deutschen Roten Kreuzes ist die Ausbildung in ERSTEr HILFE. Nach Angabe von Frank Huber werden jährlich 5000 Menschen im Kreisverband zu Ersthelfern ausgebildet. Bei der Breitenausbildung kommt Dummy „Anne“ zum Einsatz. Bei der Sanitätsdienstausbildung wird mit einem namenlosen computergesteuerten Dummy gearbeitet. Während bei „Anne“ der Seminarleiter ihre Körperfunktionen wie Atmung oder Puls beschreibt, kann der namenlose Dummy per Computereingabe Geräusche wie Stöhnen oder Würgen von sich geben und an ein Elektrokardiogramm angeschlossen werden. Damit wirkt die Übung noch realistischer, sagte Frank Huber.

Neben den ERSTE-HILFE-Kursen, wovon der eintägige in der Fahrausbildung obligatorisch ist, gibt es auch ERSTE HILFE für Minis und ERSTE HILFE am Kind.

Bei der ERSTEN HILFE für Minis gehen Vertreter des Deutschen Roten Kreuzes kostenfrei für zweimal eine Stunde in Kindertagesstätten, meist zu Vorschulkindern, und vermitteln diesen mit bunten Bildern, wie man einen Notruf absetzt oder Wunden versorgt, berichten Julia Hübner und Svea Sadowski, Leiterinnen der Regionalzentren in Belzig und Potsdam.

„Wir suchen händeringend ehrenamtliche Mitarbeiter“, sagte Frank Huber. Aktuell gebe es 232 ehrenamtliche Helfer, die im Landkreis nun auch von Werder aus koordiniert werden. Christina Kaminski betont, dass diese nicht nur für den Sanitätsdienst, sondern auch für die Betreuung von Pflegebedürftigen benötigt werden.

MAZ – Marie-Luise Gehrmann

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