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Unter dieser Rubrik stellen wir Ihnen monatlich die engagiertesten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter vor.

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Leben retten mit Katastrophenhilfe-Einheiten

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Cholera in Simbabwe. Erdbeben in China. Wirbelsturm auf Haiti. Das Deutsche Rote Kreuz hilft bei Katastrophen auf der ganzen Welt. Wenn Menschen zu Schaden kommen, ganze Infrastrukturen zusammenbrechen und Krankheiten drohen, kann das DRK mit speziellen Einheiten der Katastrophenhilfe gezielt helfen. Besondere Schwerpunkte der DRK-Arbeit sind die medizinische Versorgung der Bevölkerung und das Bereitstellen von Trinkwasser und Hygieneeinrichtungen.

Wie schnell Hilfe in einem Katastrophengebiet ankommt, kann über das Leben und Sterben tausender Menschen entscheiden. Egal ob es sich um einen Wirbelsturm, eine Flutkatastrophe oder ein Erdbeben handelt: zuerst müssen die elementaren Grundbedürfnisse der betroffenen Menschen sichergestellt werden. Dazu gehören vor allem sauberes Wasser, Körperhygiene und die basismedizinische Versorgung. Deshalb hat sich das DRK in diesen Bereichen spezialisiert und kann mit eigens entwickelten Modulen schnelle Hilfe leisten.

Bewährtes Modulsystem

Das Rote Kreuz hat ein einzigartiges modulares System für die weltweite Katastrophenhilfe entwickelt. Die verschiedenen Module können der Situation und dem Bedarf im Katastrophengebiet angepasst werden. Das DRK hat drei unterschiedliche Katastrophenhilfe-Einheiten auf Lager: das Rotkreuzkrankenhaus, die mobile Gesundheitsstation und Wasser- und Hygieneeinheiten in unterschiedlicher Ausstattung. Darüber hinaus hält das DRK einer Grundausstattung an Technik, Einsatzfahrzeugen und Zelten für die Rotkreuzhelfer vor.

Die Einheiten der Katastrophenhilfe haben sich bewährt. Sie sind für einen drei- bis viermonatigen Einsatz im Krisengebiet ausgelegt, wobei sich das Team während der ersten zwei Wochen komplett selbstversorgen kann. Zudem können die Einheiten ohne Stromzufuhr betrieben werden – mittels Generatoren. Sogar das Verpackungsmaterial der Einheiten ist fest verplant: daraus werden Tische und Regale aufgebaut. Die Module entsprechen internationalen Standards. Das vereinfacht die Handhabung erheblich, gerade wenn Katastrophenhelfer aus unterschiedlichen Ländern zusammenarbeiten. Diese Nothilfe-Einheiten werden im internationalen Sprachgebrauch Emergency Response Units (ERUs) genannt – ein ausgeklügeltes Nothilfe-System des Internationalen Roten Kreuzes.

Stärkung der Katastrophenvorsorge vor Ort

Nach dem Einsatz werden die Einheiten nicht nach Deutschland zurück transportiert, sondern verbleiben im Land. Das Ziel: bei einer künftigen Katastrophe können die Wasser- und Hygien-Einheiten (mit Wasseraufbereitungsanlagen), das Krankenhaus oder die mobile Gesundheitsstation schneller zum Einsatz kommen und Leben retten. Mit jeder Katastrophenhilfe-Einheit schickt das DRK ausgebildetes Fachpersonal mit, das vor Ort gemeinsam mit den Helfern der lokalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft die Einheiten betreibt.

Auf dem Bild: Das mobile Rotkreuzkrankenhaus wird im Mai 2008 nach schweren Erdbeben nach China gesandt, um täglich mehr als 800 Menschen medizinisch zu versorgen.

(Quelle: drk.de)

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