DRK-Seniorenfahrt nach Österreich
Alljährlich im Mai und September gehen die Senioren des DRK und alle Reiselustigen aus Belzig, Wiesenburg, Medewitz, Treuenbrietzen und Umgebung auf Reisen, und zwar nach St. Veit in Österreichs Verwöhn- und Sporthotel „Sonnhof“ im Pongau. Der Wirt, Ernst Winkler, war 1971 der zweitbeste Abfahrtsläufer der Welt. Es ist immer wieder schön in St. Veit und keinesfalls langweilig, wenn wir jedes Jahr dort Urlaub machen. Der erste Tag unserer Reise war die Anreise. Am zweiten Tag ging es über Filzmoos mit Blick auf das Dachsteingebirge nach Ramsau, Grimming weiter zum Ennstal und vorbei am Steyrischen Krüppelberg. Auf der Anhöhe befindet sich eine schöne kleine Kirche, die für die Adventszeit immer ein beliebtes Ausflugsziel ist. Wir fuhren die Höhenstraße zur Tauplitz-Alm weiter. Ein riesiges Almgebiet mit vielen kleinen Seen lag vor uns, das wir mit einem Traktorzug eines Hotels durchfuhren.
Auf der Rückfahrt streiften wir den Ort Schladming und warfen später noch einen Blick auf die Kulm-Schanze. Am dritten Tag hatten wir Kaiserwetter und nutzten es, um einmal die Südseite des 3798 Meter hohen Großglockners zu sehen. Über Gries und das Tal der Hohentauern ging es über Mittersill und den Fellberntauerntunnel bis Huben und somit nach Osttirol ins Iseltal. Die Kaiserglockenstraße führte uns zum Luckner-Haus, von dort kann man die Südseite des Berges gut sehen. Auf der Rückreise nahmen wir noch die Schönheiten des Hintersees wahr und machten noch eine Pause in der Gams- Alm.
Am vierten Tag ging es ins zirka 30 Kilometer lange Zillertal. Ein kurzer Stopp wurde auf der Hinfahrt in Maria Alm eingelegt, bevor es weiter nach Zell am Ziller ging. In Brixelegg besuchten wir berühmte Wachsfiguren in Lebensgröße, angeboten in einer Wachskerzen-Fabrik Über Mayrhofen gelangten wir zum Gerlos-Pass. Eine weiter Attraktion war der Besuch der Hochzeller Käsealm. Bei einer Führung wurde uns erzählt, was alles notwendig ist, um den schmackhaften Käse herzustellen. Der Rückweg führte uns noch an den Krimmler Wasserfällen vorbei.
Der fünfte Tag war der Mozartstadt Salzburg gewidmet. Die Salzburg, der Dom, das Geburtshaus W. A. Mozarts in der Getreidegasse sind markante Punkte. Bei einer Fiakerfahrt erfuhren wir noch viel über die Stadt und ihre Gebäude. Im Schloss Kleßheim- außerhalb der Stadt in herrlicher Umgebung – genossen wir in fürstlicher Atmosphäre unsere Kaffeetafel.Auch dieser Tag war wieder gelungen.
Der sechste Tag führte über Zell am See nach Saalfelden, Lofer, Unken, Ramsau nach Berchtesgaden. Ein kleiner Bummel ging durch die Stadt, bevor wir den Obersalzberg erreichten. Die Roßfeldstraße konnten wir leider nicht befahren, denn dichter Nebel verhinderte die Sicht. Über Bad Dürenberg, Oberau ging es nach Flachau zum Komödien- Stadl. Bei Musik, Gesang, Tanz und einer guten Tasse Kaffee konnten wir zwei Stunden dem bekannten Hias Kirchgasser als Alleinunterhalter Gehör schenken und uns an seinen Darbietungen erfreuen. Im „ Sonnenhof“ erwartete uns – wie an jedem Abend – ein köstliches 5- Gänge Menü.
Der letzte Tag bleibt alle Jahre einem Almbesuch vorbehalten. In diesem Jahr war es die Meiselstein- Alm, wo wir unsere Brotzeit und Jagertee genossen. Wer noch gut zu Fuß war, wanderte mit unserem Wirt vom „ Sonnenhof“, der Rest der Gruppe wurde mit Taxen hingefahren.
Im Namen aller Mitreisenden möchte ich mich bei unseren Betreuern Marlies Claus und Bärbel Bohnet recht herzlich bedanken. Ebenfalls ein großes Dankeschön unserem Fahrer Lutz Schulze von der Firma Wetzel in Cammer. Er hat uns alle Jahre wieder gut nach Hause gebracht.

